Freitag, 31. August 2012

Desert View und Monument Valley

So langsam heißt es nun Abschied nehmen vom Grand Canyon. Hier werden wir bestimmt auch noch einmal wieder kommen!
Wir packen unsere Sachen ins Auto und fahren Richtung Nordosten. Am östlichen Ende des Grand Canyon Nationalparks gibt es einen schönen Aussichtspunkt, den Desert View.





Ein paar Kilometer später, als wir glaubten den Canyon schon hinter uns gelassen zu haben, fahren wir an einen erstmal eher unscheinbar aussehenden Aussichtspunkt. Ich glaube, er hat noch nicht einmal einen richtigen Namen. Aber der Stop lohnt sich wirklich! Der Blick war hier noch einmal sehr beeindruckend.




Der restliche Teil unsere heutigen Fahrt ist jetzt nicht mehr so spektakulär. Erst als wir fast schon im Monument Valley angelangt sind, kommt uns der hier vor die Linse:



Das ist aber erst der Anfang! Das Monument Valley befindet sich auf dem Gebiet der Navajo-Indianer und ist bekannt aus vielen Western Filmen sowie der früheren Marlboro-Werbung. Dort angekommen, checken wir erstmal in unser Hotel, was bezeichnenderweise "The View" heißt, ein. Diese Aussicht hat man nämlich vom Balkon:



Das Hotel ist das einzige direkt im Monument Valley und somit das teuerste auf unserer Rundreise. Aber die Aussicht entschädigt für vieles.
Man kann mit dem eigenen Auto oder einer geführten Tour eine Rundfahrt durchs Valley machen. Wir trauen die Strecke unserem Dodge zu und fahren selbst.








Das ist übrigens unser "neues" Auto:



Wir genießen noch den Sonnenuntergang und gehen dann Abendessen im hoteleigenen Restaurant. Die Preise ist erfreulicherweise nicht dem des Hotels angepasst, sondern recht moderat. Überraschend war, dass es nur alkoholfreie Getränke gibt. Wir erfahren, dass schon der Besitz von Alkohol hier im Indianergebiet strafbar ist.


Übernachtung: The View Hotel, Monument Valley

Donnerstag, 30. August 2012

Grand Canyon

Für den heutigen Tag haben wir uns eine Wanderung in den Grand Canyon vorgenommen.
Leider hat sich Thomas ziemlich erkältet, ist aber der Ansicht, dass er die Wanderung trotzdem schafft und wirft ein paar Pillen ein.

Wir nehmen den Shuttle zum Visitor Center und dort weiter zum Yaki Point, dem Trailhead des South Kaibab Trails. Ausgerüstet mit viel Wasser, Gatorade und was zu essen, machen wir uns auf den Weg.




Schon nach den ersten Metern sind wir total begeistert! Man bekommt einen ganz anderen Eindruck vom Canyon, als wenn man nur oben steht. Nach jeder Kurve hat man wieder einen ganz anderen Ausblick.




Relativ gemütlich laufen wir runter und kommen zum Ooh Aah Point, der so heißt, weil alle dort "Ooh Aah" sagen. Auch wir ;-) Aber das gilt eigentlich für die ganze Wanderung. Am Ooh Aah Point sieht man zum ersten Mal auch nach rechts in den Canyon.





Wir gehen weiter runter bis zu Cedar Ridge, das Ziel unserer heutigen Wanderung. Wir müssen ja auch wieder rauf! Daran wird man auch erinnert:



Wir bleiben ca. eine Stunde und sind gegen Ende sogar fast allein. Man fühlt sich richtig klein inmitten dieses riesigen Canyons.



Ich kann nur jedem empfehlen ein Stück in den Canyon hinabzugehen. Es ist einfach unbeschreiblich.





Der Aufstieg ist zwar anstrengend aber doch nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte.



Trotz leichter Knieschmerzen bei mir und Thomas' Erkältung schaffen wir den Weg recht flott, kriegen auf den letzten Metern noch eine kleine Dusche in Form eines Gewitters ab und lassen uns vom Shuttle wieder zur Lodge zurück fahren.

In der Cabin angekommen, entspannen wir etwas und gehen dann im Restaurant der Bright Angel Lodge Abendessen. Das Essen ist auch wirklich gut und auch nicht überteuert.
Gerade noch rechtzeitig erwischen wir danach den Shuttle zum Hopi Point; dem besten Aussichtspunkt für den Sonnenuntergang.

Auf unserer Seite des Canyons hat sich das Gewitter zwar verzogen; dafür hängt es auf der Sonnenuntergangs-Seite. Die Aussicht vom Hopi Point gefällt uns trotzdem sehr gut. Auch weil man von hier aus den Colorado sehen kann.





Übernachtung: Bright Angel Lodge, Grand Canyon Village

Mittwoch, 29. August 2012

Grand Canyon

Fürs erste heißt es heute Abschied nehmen von Las Vegas. Aber wir kommen ja in einer guten Woche noch mal hier her zurück, da wir von Las Vegas auch nach Hause fliegen.
Die Stadt ist wirklich einzigartig. So riesig, stressig (sogar das Autofahren ist hier stressig!), dekadent... Muss man unbedingt gesehen haben! Aber 2 Tage reichen dann auch.

Da wir mit unserem Jeep nicht wirklich zufrieden sind (das Auto hat gefühlte 50 PS...) beschließen wir, noch schnell am Flughafen vorbeizufahren und das Auto zu tauschen.
Das klappt auch ohne Probleme und als wir dem Alamo Mitarbeiter erzählen, dass uns der Jeep zu schwach war, gab es ein kostenloses Upgrade auf die nächsthöhere Klasse. Das Angebot nehmen wir natürlich gerne an und suchen uns einen schönen Dodge Journey aus. Gleich nach den ersten Kilometern sind wir bereits froh, den kleinen Umweg gemacht zu haben.

Jetzt geht es weiter in Richtung Grand Canyon! Auf dem Weg liegt der Hoover Dam; ca. 50 km von Las Vegas entfernt und auf der Grenze zwischen Nevada und Arizona. Er staut den Colorado zum Leak Mead, dem größten Stausee der USA, und gilt als ein Weltwunder der Technik. Auf jeden Fall beeindruckend!





Nach diesem Stop geht es ohne größere Unterbrechungen direkt zum Grand Canyon. Die Strecke zieht sich doch ganz schön.
Wir fahren, wie die meisten Touristen, auf die Südseite des Canyons. Dort haben wir direkt am Canyon Rand eine Cabin in der Bright Angel Lodge reserviert.



Mir gefällt die Cabin auf Anhieb sehr gut. Auch hier alles sauber und von der Größe her absolut angemessen. Das Beste ist natürlich die Lage. Ein Blick aus dem Fenster und man kann den Canyon Rand sehen!





Übernachtung: Bright Angel Lodge, Grand Canyon Village


Dienstag, 28. August 2012

Las Vegas

Den Tag heute verbringen wir mit längerem Schlafen, Shoppen und am Pool ausspannen. Muss auch mal sein!




Abends schauen wir uns noch das eigene und ein paar andere Hotels an und verzocken ein paar Dollar.
Nein, das Bild unten ist nicht draußen gemacht worden: Die Gondeln befinden sich im 3. Stock des Venetian!



Im Palazzo:



Die Forum Shops:



Das Ballys mit dem Eiffelturm im Hintergrund:




Übernachtung: The Venetian, Las Vegas

Montag, 27. August 2012

Death Valley und Las Vegas

Heute haben wir eine relativ lange Strecke vor uns. Von Bishop aus fahren wir durch das Death Valley nach Las Vegas.






Vor der Fahrt meinte ich, dass es im Death Valley wohl nicht so viel zu fotografieren geben wird. Damit lag ich allerdings total daneben. So vielseitig habe ich mir das nicht vorgestellt!

Der erste Stop sind die Sanddünen bei Stovepipe Wells.





Das Thermometer klettert derweil stetig an. Hier hat es schon über 40°C und es sollen noch mehr werden.

Kurz nach Furnace Creek  ...



... geht es Richtung Badwater, mit 85 m unter dem Meeresspiegel der tiefste Punkt der USA.







Hier erreichen wir 48°C! Die Hitze ist wirklich der Hammer. Zum Glück haben wir genug Wasser dabei. Auffällig ist, dass wir fast nur Deutschen begegnen. Wahrscheinlich ist sonst niemand so verrückt, im August durchs Death Valley zu fahren.

Auf dem Parkplatz bei Badwater sehen wir noch eine Kolonne von getarnten Testwagen.



Erschlagen von der Hitze drehen wir erst einmal die Klimaanlage auf und fahren über den Artist Drive wieder auf die Hauptstraße zurück.






Ein paar Kilometer später erreichen wir den Zabriskie Point. Für uns das Highlight im Death Valley! Der Zabriskie Point ist ein Aussichtspunkt auf bizarre, schon fast surreal wirkende Gesteinsformationen.







So langsam haben wir jetzt genug geschwitzt und machen uns auf zu unserem nächsten Stop: Las Vegas!
Aus den Bergen kommend, sehen wir schon bald einen riesigen Glitzerteppich unter uns. Navi sei Dank finden wir unser Hotel recht schnell und checken ein.
Wir haben uns für das Venetian entschieden und werden nicht enttäuscht:





Ein paar Nachtaufnahmen in Las Vegas:





Blick aus unserem Zimmer im 16. Stock:




Und natürlich, das Casino:




Übernachtung: The Venetian, Las Vegas